Digitalisierung in der Gastronomie: TSE-Pflicht, Online-Reservierung und Lieferung
Restaurants, Cafés und Bars kämpfen mit steigenden Kosten, Fachkräftemangel und verändertem Gästeverhalten. Digitale Lösungen helfen: Online-Reservierung, digitale Speisekarten, Lieferplattformen und smarte Kassensysteme sparen Zeit und steigern den Umsatz.
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Typische Herausforderungen im Gastronomie-Bereich
TSE-Kassenpflicht oft nicht korrekt umgesetzt
Seit 2020 ist eine TSE-zertifizierte Registrierkasse Pflicht. Betriebsprüfer kontrollieren dies regelmäßig — fehlende oder fehlerhafte TSE führt zu Steuerschätzungen und Bußgeldern bis 25.000 €.
Keine Online-Reservierung und schlechte Auslastung
Restaurants ohne Online-Reservierungssystem verlieren bis zu 30 % möglicher Tischbuchungen. Tools wie TheFork, OpenTable oder eigene Systeme automatisieren Buchungen und senden automatische Erinnerungen.
Lieferplattformen: hohe Provisionen, keine Kundenbindung
Lieferando & Co. verlangen 13–30 % Provision je Bestellung. Eigene Online-Bestellsysteme (z. B. über Deliverect oder eine eigene Bestellseite) reduzieren Provisionen und ermöglichen direkte Kundenkommunikation.
Was der Digitalcheck für Gastronomie-Betriebe leistet
Häufige Fragen zur Digitalisierung im Gastronomie-Bereich
Welche Kassenpflichten gelten für Gaststätten und Restaurants?+
Alle elektronischen Kassensysteme benötigen seit 2020 eine TSE (Technische Sicherheitseinrichtung). Zudem gilt Belegausgabepflicht für jeden Gast. Bei bargeldintensivem Betrieb wie der Gastronomie erfolgen Betriebsprüfungen häufiger. Ordnungswidrigkeiten können mit bis zu 25.000 € bestraft werden.
Lohnen sich Lieferplattformen wie Lieferando für Restaurants?+
Lieferplattformen wie Lieferando bieten schnellen Marktzugang, verlangen aber 13–30 % Provision. Sinnvoll als Einstieg oder ergänzend zu eigenem Liefersystem. Für Betriebe mit hohem Liefervolumen lohnen sich eigene Systeme wie Deliverect oder eine eigene Bestellwebsite nach ca. 6 Monaten.
Was kostet ein gutes Kassensystem für die Gastronomie?+
Cloud-basierte Gastro-Kassensysteme (z. B. orderbird, ready2order, lightspeed Restaurant) kosten zwischen 50–200 € pro Monat. Einmalige Hardware-Kosten liegen bei 200–800 € pro Terminal. Förderprogramme können bis zu 50 % der Investitionskosten übernehmen.
Wie kann ich als Gastronom Förderprogramme für Digitalisierung nutzen?+
Die BAFA-Beratungsförderung bezuschusst externe Digitalisierungsberatung mit 50–80 % (bis 31.12.2026). Viele Bundesländer haben zusätzlich spezielle Gastronomieförderungen. Der KMU-Digitalcheck zeigt alle für Ihr Bundesland verfügbaren Programme.
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